Bianca Bergmann erklärt

Unsere Steinkohle

gestern – heute – morgen

Gefördert durch

Bianca Bergmann erklärt

Unsere Steinkohle

gestern – heute – morgen

Bildungsprojekt gefördert durch

50 spannende Orte für eine Exkursion

In Deutschland gibt es viele Orte, die über den Bergbau berichten oder vom Bergbau zeugen. Viele der genannten Orte bieten spezielle Programme, Führungen und Workshops für Schulklassen an – oft altersgerecht und mit Bezug zu Lehrplänen (Sachunterricht, Geschichte, Geografie, Naturwissenschaften). Hier sind die besten und beliebtesten Orte für Schulklassen zum Thema Steinkohlebergbau in NRW, jeweils mit kurzer Begründung und Hinweisen zu den Angeboten.

Liebe Lehrerinnen und Lehrer,

der Schulalltag in der Grundschule ist geprägt von der Suche nach Wegen, wie wir unsere Schülerinnen und Schüler für Lerninhalte begeistern können. Wie schaffen wir es, den Sachunterricht lebendig zu gestalten, komplexe Themen wie Geschichte oder Naturwissenschaften greifbar zu machen und dabei die Neugier der Kinder zu wecken?

Oft stößt man an die Grenzen des Klassenzimmers. Doch Sie haben die Möglichkeit, mit den Kindern hinauszugehen und Lernorte zu erschließen, die wertvolle Unterstützung bieten. Das Thema Bergbau ist ein faszinierendes Feld, das eine Brücke schlägt zwischen Geschichte, Geografie und den Naturwissenschaften. Es bietet einzigartige Ansatzpunkte, um den Kindern zu zeigen, wie unsere Lebenswelt geformt wurde.

Vielleicht denken Sie jetzt an die Organisation: Anfahrt, Kosten, altersgerechte Angebote und die Einbettung in den Lehrplan. Genau hier setzt das Projekt „Bianca Bergmann“ an, um Sie zu entlasten und zu unterstützen. Weiter unten finden Sie bereits eine beeindruckende Liste von 50 spannenden Orten für eine Exkursion, die Sie inspirieren kann.

Unterstützung der individuellen Planung

Doch wir vom bsn gehen noch einen Schritt weiter. Wir laden Sie herzlich ein, den persönlichen Kontakt mit uns zu suchen. Wir bieten Ihnen eine individuelle Exkursionsplanung an, die auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Wir beraten Sie, welche der zahlreichen Bergbau-relevanten Orte in NRW am besten zu Ihrem Unterrichtsvorhaben passen und wie Sie die Exkursion optimal vorbereiten.

Fördermöglichkeiten

Darüber hinaus besteht im Einzelfall sogar die Möglichkeit einer individuellen Förderung. Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, welche Unterstützung für Ihre geplante Exkursion möglich ist.

Kontaktieren Sie uns. Wir sind überzeugt, dass eine Exkursion zum Thema Bergbau nicht nur eine spannende Abwechslung für Ihre Schülerinnen und Schüler darstellt, sondern auch ein nachhaltiges Lernerlebnis schafft, das im Gedächtnis bleibt.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Ihr Team vom bsn.ev

Kategorien

Bsonders geeignet für:

Altersgruppe
Indoor

Aktive Filter:

Bergbau-Museum Bochum

Das größte Bergbaumuseum der Welt mit einem Anschauungsbergwerk und dem markanten Fördergerüst.
Indoor
Besonders geeignet für:
Grundschule, Sekundarstufe I
Schwerpunkt:
Führungen & Mitmachaktionen (bis Sek I), Anschauungsbergwerk

Highlights

Ein umfassendes Museum, das Einblicke in die gesamte Bergbaukette – von der Rohstoffgewinnung bis zur Verarbeitung – bietet. Das unterirdische Anschauungsbergwerk und die imposanten Maschinen machen die Geschichte des Bergbaus für alle Altersgruppen erlebbar.
Der Schwerpunkt liegt auf der ganzheitlichen Darstellung des Bergbaus, von der Technik über die Geologie bis zum Arbeitsalltag der Kumpel.

Anschauliche, altersgerechte Führungen und interaktive Stationen, um die Themen Rohstoffe, Werkzeuge und den Arbeitsalltag unter Tage mit allen Sinnen zu erforschen.

Das Museum bietet eine fundierte Grundlage zur Vertiefung von Industrie- und Technikgeschichte sowie zu den komplexen Energie- und Ressourcenfragen. Ideal für die Quellenarbeit und das Training von Exkursionskompetenzen.

LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall (Witten)

Ehemalige Kleinzeche im Muttental, der „Wiege des Ruhrbergbaus“, mit begehbarem Stollen und Steinbruch.
Indoor, Outdoor
Besonders geeignet für:
Grundschule
Schwerpunkt:
Schulen & Kitas; BNE, Geschichte, Workshops

Highlights

Das Museum vermittelt die Anfänge des Bergbaus im Ruhrtal, als die Kohle noch in oberflächennahen Stollen abgebaut wurde. Besucher können den originalen Schacht und einen Stollen besichtigen.
Hier liegt der Fokus auf den historischen Anfängen des Bergbaus im frühen 19. Jahrhundert. Der Stollen vermittelt einen anschaulichen Eindruck der damaligen Arbeitsbedingungen.

Die begehbaren Stollen ermöglichen einen erlebnisorientierten Zugang zu den Anfängen des Bergbaus. Kinder können hier Werkzeuge anfassen und Geschichten aus der Frühzeit hautnah erleben.

Themen der Frühindustrialisierung und die Entwicklung von Verkehrswegen (Ruhr) lassen sich hier anschaulich vermitteln. Es ist ein exzellenter Ort für die Analyse von technischem und sozialem Wandel in der Montangeschichte.

LWL-Industriemuseum Zeche Zollern (Dortmund)

Das „Schloss der Arbeit“ ist ein herausragendes Beispiel für Industriearchitektur im Jugendstil.
Indoor, Outdoor
Besonders geeignet für:
Sekundarstufe I

Highlights

Die Zeche Zollern ist eine der architektonisch beeindruckendsten Zechen des Ruhrgebiets. Die berühmte Maschinenhalle mit der historischen Fördermaschine ist ein Meisterwerk der Ingenieurskunst und symbolisiert den Wandel zur Großindustrie.
Der Schwerpunkt liegt auf der Sozial- und Architekturgeschichte des Bergbaus. Hier geht es nicht nur um die Technik, sondern auch um die Lebenswelt der Bergarbeiterfamilien.

Die beeindruckende Architektur des „Schlosses der Arbeit“ sowie die Geschichten aus dem Alltag der Bergarbeiterfamilien laden zum Entdecken ein. Einfache technische Experimente machen das Thema greifbar.

Ideal zur Veranschaulichung der Industrialisierung und ihrer sozialen und technikhistorischen Auswirkungen. Der Standort ermöglicht eine tiefgehende Auseinandersetzung mit der Arbeiterkultur anhand originaler Quellen.

LWL-Industriemuseum Zeche Hannover (Bochum)

Eine ehemalige Kleinzeche mit einer originalen Dampf-Fördermaschine und dem Spielplatz „Zeche Knirps“.
Indoor, Outdoor
Besonders geeignet für:
Grundschule

Highlights

Die Zeche Hannover bietet einen direkten Einblick in die Technik der Steinkohleförderung. Der Spielplatz „Zeche Knirps“ ermöglicht es jüngeren Besuchern, die Technik spielerisch zu erkunden.
Hier steht die Mechanik und Funktionsweise der Bergbautechnik im Vordergrund, die durch Hands-on-Stationen und Modelle anschaulich erklärt wird.

Hands-on-Stationen und der Spielplatz „Zeche Knirps“ vermitteln Mechanik und Funktionsweisen spielerisch und altersgerecht. Ideal für ein aktives Erkunden technischer Zusammenhänge.

Ermöglicht die vertiefende Analyse von historischen Maschinen und technischen Entwicklungen. Der Ort bietet eine konkrete Grundlage, um die Umwandlung von Energie in der Technik- und Sozialgeschichte zu erarbeiten.

LWL-Industriemuseum Henrichshütte (Hattingen)

Ehemaliges Eisenhüttenwerk mit Hochofenanlage, die den gesamten Weg von Erz zu Stahl erlebbar macht.
Indoor, Outdoor
Besonders geeignet für:
Sekundarstufe I

Highlights

Die Henrichshütte zeigt den industriellen Wandel von der Kohle- zur Stahlproduktion. Besucher können den imposanten Hochofen besichtigen und die „Industrienatur“ entdecken, die sich das Gelände zurückerobert hat.
Der Fokus liegt hier auf dem Zusammenhang zwischen Bergbau und Schwerindustrie sowie auf dem Strukturwandel. Es wird gezeigt, wie die Kohle als Rohstoff die Stahlproduktion ermöglichte und wie sich die stillgelegten Areale heute entwickeln.

Der Weg von Erz zu Stahl wird durch anschauliche Exponate und Experimente erlebbar gemacht. Die Sinneserfahrungen wie Geräusche und die enormen Dimensionen der Anlagen faszinieren und bleiben in Erinnerung.

Ein herausragender außerschulischer Lernort für die Themen Industrialisierung, Werkstoffkunde und den Strukturwandel. Die Henrichshütte ist ideal, um die Rolle von Kohle in der Stahlproduktion sowie aktuelle Fragen zu Energie und Umwelt zu diskutieren.

LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg (Waltrop)

Historisches Schiffshebewerk am Dortmund-Ems-Kanal mit Museumshafen.
Indoor, Outdoor
Besonders geeignet für:
Grundschule, Sekundarstufe I

Highlights

Das Hebewerk ist ein Meisterwerk der Ingenieurskunst und ein wichtiges Denkmal der Transportgeschichte im Ruhrgebiet. Es zeigt, wie die massenhaft produzierte Kohle und der Stahl transportiert wurden.
Dieser Standort ist ideal, um die logistische Bedeutung des Bergbaus und der Schwerindustrie zu verstehen. Er zeigt, wie die Infrastruktur der Wasserwege den Transport der Rohstoffe und Produkte ermöglichte.

Das faszinierende Hebewerk macht die Technik direkt begreifbar. Wasserexperimente und die Erkundung der Lebenswelt an Kanälen bieten einen spielerischen Zugang zu physikalischen und historischen Themen.

Hier lassen sich die Themen Logistik- und Verkehrsgeschichte sowie Ingenieurwesen praxisnah behandeln. Es ist ein hervorragendes Beispiel für die Regionalentwicklung und die Infrastruktur, die den Aufstieg der Industrie ermöglichte.

LWL-Industriemuseum TextilWerk (Bocholt)

Spinnerei und Weberei als lebendiges Textilmuseum mit funktionierenden historischen Maschinen.
Indoor, Outdoor
Besonders geeignet für:
Sekundarstufe I
Schwerpunkt:
Schulen und Kitas – Workshops zu Weben, Technik, Mathe/Lochkarten

Highlights

Das Museum in Bocholt zeigt die Geschichte der Textilindustrie, von der Flachspflanze bis zum fertigen Stoff. Es vermittelt die Bedeutung der maschinellen Produktion und die Arbeitsbedingungen der Fabrikarbeiter.
Obwohl es nicht direkt mit dem Bergbau zusammenhängt, zeigt das Museum, wie die Industrialisierung in anderen Branchen ablief. Es kann genutzt werden, um das Konzept der Fabrikarbeit und der technischen Innovationen zu vergleichen.

Das Thema „vom Faden zum Stoff“ wird durch haptische Erlebnisse und die Geräusche der Webstühle zum Abenteuer. Farben, Muster und Texturen machen die Verarbeitung greifbar.

Ideal zum Vergleich der Industriegeschichte in unterschiedlichen Branchen. Das Museum bietet Anknüpfungspunkte zu aktuellen Themen wie der Globalisierung der Textilwirtschaft sowie zu Design- und Materialkunde.

UNESCO-Welterbe Zeche Zollverein (Essen)

Die Ikone der Industriearchitektur. Ein Areal mit Kokerei, Führungen, Museen und Kulturangeboten.
Indoor, Outdoor
Besonders geeignet für:
Sekundarstufe I
Schwerpunkt:
Schulklassenführungen mit Themenschwerpunkten Architektur/Technik/Strukturwandel

Highlights

Die Zeche Zollverein symbolisiert den gesamten Strukturwandel des Ruhrgebiets. Das imposante Gelände der ehemaligen Steinkohlenzeche und Kokerei ist heute ein pulsierendes Zentrum für Design, Kunst und Kultur.
Der Fokus liegt auf der Transformation und der Umnutzung von Industriedenkmälern sowie auf dem Konzept des UNESCO-Welterbes. Es zeigt den Übergang von der Industriegesellschaft zur Kultur- und Dienstleistungsgesellschaft.

Die beeindruckende Größe der Anlagen weckt Neugier. Einfache Führungen erklären altersgerecht die Wege von Kohle und Koks und den Arbeitsalltag.

Dieses UNESCO-Welterbe ist der ideale Ort, um über Montan- und Architekturgeschichte sowie über den Strukturwandel zu sprechen. Die Umnutzung des Geländes zur Kulturwirtschaft bietet eine hervorragende Grundlage für gesellschaftliche und wirtschaftliche Diskussionen.

Ruhr Museum Essen

Das Regionalmuseum des Ruhrgebiets auf dem Gelände der Zeche Zollverein. Es präsentiert Natur, Kultur und Geschichte der Region.
Indoor
Besonders geeignet für:
Grundschule, Sekundarstufe I
Schwerpunkt:
Bildungsangebote für alle Schulformen; Natur‑ & Kulturgeschichte

Highlights

Das Museum erzählt die komplette Geschichte des Ruhrgebiets, von der geologischen Entstehung über die Industrialisierung bis zum heutigen Wandel. Es zeigt die Identität der Region und ihrer Menschen.
Das Museum ist ideal für die umfassende Regionalgeschichte. Es verknüpft Naturwissenschaften, Sozialgeschichte und Geografie und zeigt, wie der Bergbau das gesamte Ökosystem und die Kultur der Region geprägt hat.

Spielerische und interaktive Formate machen die Regional- und Naturgeschichte für Kinder verständlich. Anschauliche Bilder und Exponate wecken die Neugierde.

Das Museum bietet einen ganzheitlichen Überblick über die Regionalgeschichte, die Themen wie Industriekultur, Migration und Strukturwandel miteinander verknüpft. Ideal für die Analyse von Exponaten und historischen Prozessen.

DASA Arbeitswelt Ausstellung (Dortmund)

Ein interaktives Museum, das sich umfassend mit den Themen Arbeit, Technik und Sicherheit auseinandersetzt.
Indoor
Besonders geeignet für:
Grundschule, Sekundarstufe I
Schwerpunkt:
Führungen/Workshops; Arbeitswelt, Sicherheit, Berufsorientierung

Highlights

Die DASA ist kein klassisches Bergbaumuseum, sondern ein Lernort, der die gesamte Arbeitswelt von gestern und heute thematisiert. Sie bietet interaktive Stationen, die physikalische und technische Zusammenhänge greifbar machen.
Fokus auf Arbeits- und Sicherheitstechnik, Gefahren und Fortschritte der Arbeit unter Tage.

Die DASA ist ein großer, interaktiver Spielplatz, auf dem Kinder mit allen Sinnen entdecken können. Altersgerechte Führungen und Mitmach-Stationen wecken die Neugier an der Welt der Arbeit.

Die Ausstellung bietet einen umfassenden Einblick in die Arbeits- und Technikgeschichte. Themen wie Digitalisierung und Arbeitssicherheit können hier praxisnah erarbeitet werden und sind ideal für die Berufsorientierung.

Kokerei Hansa (Dortmund)

Eine ehemalige Großkokerei, die heute als Technikdenkmal und als Beispiel für Industrienatur dient.
Indoor, Outdoor
Besonders geeignet für:
Sekundarstufe I

Highlights

Die Kokerei Hansa ist ein beeindruckendes Beispiel für die „schwarze“ Seite der Industriegeschichte. Das Gelände zeigt den Weg der Kohle zu Koks und bietet spannende Einblicke in einen komplexen Industrieprozess.
Schwerpunkt auf chemischer Verarbeitung der Kohle und industriellen Großprozessen.

Die riesigen Maschinen und Anlagen sind beeindruckend und laden zum Staunen ein. Einfache Erklärungen zu den Prozessen von Kohle und Koks machen die Energieerzeugung verständlich.

Perfekt, um komplexe Industrieprozesse zu analysieren. Der Standort eignet sich hervorragend für Themen wie Energieeffizienz, die chemische Veredelung von Rohstoffen und das Konzept der Industrienatur (BNE).

Trainingsbergwerk Recklinghausen

Eine authentische Ausbildungsstrecke unter Tage, die ein realistisches Bergbauerlebnis vermittelt.
Indoor
Besonders geeignet für:
Sekundarstufe I

Highlights

Dieses Bergwerk diente der Ausbildung von Bergleuten und bietet einen der authentischsten Einblicke in die tatsächlichen Arbeitsbedingungen unter Tage. Besucher erleben die Enge, die Geräusche und die Dunkelheit hautnah.
Authentische Arbeitswelt des Bergmanns, Technik und Sicherheit unter Tage.

Ein eindrucksvoller Einblick in die Arbeitswelt unter Tage. Kinder können Werkzeuge, Geräusche und die Enge des Bergwerks direkt erfahren.

Der Standort ermöglicht eine authentische Auseinandersetzung mit den Arbeits- und Sicherheitsbedingungen im Bergbau. Hier lassen sich die Lebens- und Arbeitswelten der Bergleute im Kontext der regionalen Montangeschichte besonders gut nachvollziehen.

Besucherbergwerk Graf Wittekind (Dortmund)

Ein historisches Besucherbergwerk am Syberg, das die Geschichte des Ruhrbergbaus seit dem 16. Jahrhundert aufzeigt.
Indoor, Outdoor
Besonders geeignet für:
Grundschule

Highlights

Das Bergwerk vermittelt die Frühzeit des Bergbaus im Ruhrgebiet. Der Stollen ist gut zugänglich und die Führungen sind sehr anschaulich und kindgerecht gestaltet.
Historische Anfänge des Bergbaus, Entwicklung der Techniken.

Mit kurzen Wegen und einer kindgerechten Stollenführung ist das Bergwerk perfekt für jüngere Kinder. Sie können die Anfänge der regionalen Geschichte hautnah und verständlich erleben.

Dieser Standort bietet eine hervorragende Grundlage, um die Entwicklung der Bergbautechnik im Vergleich zu späteren Epochen zu erarbeiten und Quellen zur Frühindustrialisierung zu analysieren.

Besucherbergwerk Stock- und Scherenberger Erbstollen (Sprockhövel)

Kleines Besucherbergwerk in Sprockhövel – früher Steinkohlenabbau.
Indoor, Outdoor
Besonders geeignet für:
Grundschule, Sek I/II

Highlights

Kleines Besucherbergwerk in Sprockhövel – früher Steinkohlenabbau. Industriemuseum Zeche Hannover (Bochum); Mitmachaktionen und Familienführungen; Besucherbergwerk, Führungen für Kindergruppen. Die Mischung aus Innen‑ und Außenbereichen erlaubt flexible Lernsettings und Wettersicherheit. Für die Grundschule eignen sich geführte Rundgänge und Mitmachstationen: Technik begreifen, Begriffe klären, Fragen sammeln – anschaulich und ohne Überforderung.
Sachunterricht, Geografie/Geologie, Heimatkunde.

Konkrete Anschauung im Stollen; sichere, kurze Führungen.

Geologie des Ruhrkarbons, Bergbautechnik im historischen Vergleich. Vertiefung von Industrie‑ und Technikgeschichte, Energie‑ und Ressourcenfragen sowie Quellenarbeit; geeignet für Projekt- und Präsentationsformate. Kombination von Innen‑ und Außenstationen ermöglicht Methodenwechsel (Beobachten, Skizzieren, Experimentieren, Auswertung im Innenraum).

Bergbaumuseum Ibbenbüren

Regionalmuseum zum Steinkohlenbergbau im Tecklenburger Land.
Indoor

Highlights

Regionalmuseum zum Steinkohlenbergbau im Tecklenburger Land. Erlebnisführungen für Kinder; Führungen durch historische Stollen; Mitmachangebote und Führungen. Innenraumangebote sind gut steuerbar und eignen sich für klar strukturierte Lernsequenzen. Für die Grundschule eignen sich geführte Rundgänge und Mitmachstationen: Technik begreifen, Begriffe klären, Fragen sammeln – anschaulich und ohne Überforderung.
Vertiefung von Industrie‑ und Technikgeschichte, Energie‑ und Ressourcenfragen sowie Quellenarbeit; geeignet für Projekt- und Präsentationsformate. Innenraum eignet sich für strukturierte Quellen‑ und Objektarbeit sowie moderierte Diskussionen.

Bergbaumuseum Oer-Erkenschwick

Indoor
Besonders geeignet für:
Grundschule, Sek I/II

Highlights

Erlebnisführungen für Kinder; Führungen durch historische Stollen; Mitmachangebote und Führungen. Innenraumangebote sind gut steuerbar und eignen sich für klar strukturierte Lernsequenzen. Für die Grundschule eignen sich geführte Rundgänge und Mitmachstationen: Technik begreifen, Begriffe klären, Fragen sammeln – anschaulich und ohne Überforderung. Für Sek I/II bietet der Ort Anknüpfungen an Industrie‑ und Technikgeschichte, Energie, Migration und Strukturwandel – ideal für projektorientiertes Arbeiten.
ertiefung von Industrie‑ und Technikgeschichte, Energie‑ und Ressourcenfragen sowie Quellenarbeit; geeignet für Projekt- und Präsentationsformate. Innenraum eignet sich für strukturierte Quellen‑ und Objektarbeit sowie moderierte Diskussionen.

Energeticon Alsdorf

Indoor
Besonders geeignet für:
Grundschule, Sek I/II

Highlights

Sachunterricht / Geschichte: Eisenverarbeitung, Industriekultur als Teil der Stadtgeschichte; TextilWerk Bocholt; Kunst / Werken: Vom Rohstoff zum Produkt, Handwerkstechniken. Innenraumangebote sind gut steuerbar und eignen sich für klar strukturierte Lernsequenzen. Für die Grundschule eignen sich geführte Rundgänge und Mitmachstationen: Technik begreifen, Begriffe klären, Fragen sammeln – anschaulich und ohne Überforderung.
Vertiefung von Industrie‑ und Technikgeschichte, Energie‑ und Ressourcenfragen sowie Quellenarbeit; geeignet für Projekt- und Präsentationsformate. Innenraum eignet sich für strukturierte Quellen‑ und Objektarbeit sowie moderierte Diskussionen.

Besucherbergwerk Stock- und Scherenberger Erbstollen (Sprockhövel)

Ein kleines Besucherbergwerk in Sprockhövel, das die frühe Geschichte des Steinkohlenabbaus im Ruhrgebiet thematisiert.
Indoor, Outdoor
Besonders geeignet für:
Grundschule

Highlights

Wie die Zeche Nachtigall vermittelt dieses Bergwerk einen direkten Eindruck der frühen Kohleförderung. Die kurzen, aber intensiven Führungen sind sehr persönlich und informativ.
Geologie des Ruhrkarbons, historische Bergbautechnik.

Die kurzen Führungen und die persönliche Atmosphäre machen den Besuch zu einem intensiven Erlebnis. Kinder können die frühen Arbeitsbedingungen und die Geologie der Kohle in einem sehr anschaulichen Rahmen kennenlernen.

Perfekt, um die historischen Anfänge des Kohleabbaus in der Region zu verstehen und die Entwicklung der Technik im Zeitverlauf nachzuvollziehen. Ideal für eine kompakte, aber tiefgehende Exkursion.

Bergbaumuseum Ibbenbüren

Ein Regionalmuseum, das die Geschichte des Steinkohlenbergbaus im Tecklenburger Land darstellt.
Indoor
Besonders geeignet für:
Sekundarstufe I

Highlights

Das Museum in Ibbenbüren zeigt die Besonderheiten des dortigen Bergbaus. Es liegt außerhalb des eigentlichen Ruhrgebiets, ist aber thematisch eng verwandt.
Regionale Geschichte, Unterschiede in Geologie und Abbaumethoden.

Der anschauliche Stollen im Museum bietet einen sicheren und kurzen Rundgang, der die Kinder nicht überfordert. Es ist ein guter Einstieg, um das Thema Bergbau durch konkrete Anschauung zu erfassen.

Der Standort ist ideal, um die Geologie des Ruhrkarbons und die spezifischen Abbaumethoden in dieser Region zu untersuchen. Hier können Schüler die historische Bergbautechnik im direkten Vergleich zum Ruhrgebiet analysieren.

Bergbaumuseum Oer-Erkenschwick

Ein Museum, das sich der Bergbaugeschichte der Stadt Oer-Erkenschwick und ihrer Zeche Ewald Fortsetzung widmet.
Indoor
Besonders geeignet für:
Grundschule, Sekundarstufe I

Highlights

Das Museum befindet sich im ehemaligen Barbarastollen der Zeche und präsentiert die Technik und den Alltag der Bergarbeiter.
Lokale Bergbaugeschichte der Stadt.

Durch konkrete Exponate und die Erkundung des Stollens können Kinder die Arbeitswelt der Bergleute greifbar erleben. Der Fokus auf eine bestimmte Zeche macht das Thema persönlich und verständlich.

Der Standort eignet sich hervorragend für das Studium der lokalen und regionalen Bergbaugeschichte. Schüler können hier die Bedeutung einer einzelnen Zeche für die soziale Entwicklung einer Stadt untersuchen.

Energeticon Alsdorf

Ein Erlebnismuseum, das die Geschichte des Bergbaus mit dem Thema Energie in der Euregio Maas-Rhein verbindet.
Indoor
Besonders geeignet für:
Sekundarstufe I

Highlights

Das Energeticon befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Grube Anna. Es zeigt, wie aus Kohle Strom und Wärme gewonnen wurde und thematisiert die Zukunft der Energieversorgung.
Energieumwandlung, Zukunftsfragen der Energieversorgung, BNE.

Das Thema Energie wird durch Mitmach-Exponate und visuell ansprechende Stationen zugänglich gemacht. Kinder können hier spielerisch verstehen, wie aus Kohle Strom wird.

Der Fokus auf Energieumwandlung und die Zukunft der Energieversorgung macht das Museum zu einem idealen außerschulischen Lernort für MINT-Fächer, Erdkunde und Politik. Es ist ein hervorragendes Beispiel für die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).

Gasometer Oberhausen

Ein ehemaliger Gasspeicher, der heute als spektakuläre Ausstellungshalle genutzt wird.
Indoor
Besonders geeignet für:
Grundschule, Sekundarstufe I

Highlights

Der Gasometer ist ein beeindruckendes Beispiel für die Umnutzung eines Industriedenkmals. Die wechselnden Ausstellungen zu Themen wie Natur, Kunst oder Technik sind immer ein visuelles Highlight.
Industriearchitektur, Transformation, Strukturwandel.

Die Großformatigkeit der Ausstellungen und die beeindruckende Höhe des Gasometers wecken die Neugier der Kinder. Modelle und visuelle Welten bieten einen stark emotionalen Zugang zu naturwissenschaftlichen und geografischen Themen.

Schüler können hier die Transformation von Industriedenkmälern anschaulich erleben. Die Ausstellungen bieten eine Grundlage zur Analyse großer Visualisierungen und zur Vertiefung von Fachthemen wie Erde, Klima oder Raumfahrt.

Aquarius Wassermuseum Mülheim

Ein interaktives Museum zum Thema Wasser, das sich in einem historischen Wasserturm befindet.
Indoor
Besonders geeignet für:
Grundschule, Sekundarstufe I

Highlights

Das Museum lädt dazu ein, das Element Wasser mit allen Sinnen zu erforschen. Es verbindet Technik, Naturwissenschaft und Kulturgeschichte.
Bedeutung des Wassers für die Industrie im Ruhrgebiet, Ressourcen Wasser und Kohle.

Die interaktiven Exponate zu den Themen Wasser, Energie und Klima sind besonders anschaulich und erleichtern das spielerische Lernen. Es gibt viel zu ertasten und zu experimentieren, was die Kinder begeistert.

Hier können Schüler die zentrale Bedeutung von Wasser für die Industrialisierung des Ruhrgebiets verstehen. Das Museum ermöglicht es, die Wechselwirkungen zwischen den Ressourcen Wasser und Kohle sowie die damit verbundenen Umweltfragen zu diskutieren.

Maximilianpark Hamm

Ein weitläufiger Park auf dem ehemaligen Gelände der Zeche Maximilian mit dem Glaselefanten als Wahrzeichen.
Indoor, Outdoor
Besonders geeignet für:
Grundschule, Sekundarstufe I

Highlights

Der Park ist ein herausragendes Beispiel für die Konversion eines Zechengeländes in einen Erholungspark. Der Glaselefant, entworfen von Horst Rellecke, ist ein Kunstwerk, das die Industriegeschichte mit der heutigen Nutzung verbindet.
Landschaftsplanung, Industrienatur, Kunst im öffentlichen Raum, Strukturwandel.

Der Park bietet eine ideale Umgebung, um Natur und Industriegeschichte zu verbinden. Kinder können sich frei bewegen und lernen spielerisch, wie sich Landschaften wandeln.

er Maximilianpark ist ein praktisches Beispiel für die Themen Stadt- und Landschaftswandel. Die Verbindung von Industrienatur und Kunst im öffentlichen Raum bietet Anlass für vielfältige Projekte.

Nordsternpark (Gelsenkirchen)

Ein großer Landschaftspark auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Nordstern mit einem Industrieturm, Parkflächen und Kanälen.
Outdoor
Besonders geeignet für:
Grundschule, Sekundarstufe I

Highlights

Das ehemalige BUGA-Gelände ist ein lebendiges Zeugnis für den Wandel. Der Park verbindet Industriegeschichte mit Natur, Sport und Kunst.
Landschaftsgestaltung, Industrienatur, Architektur, Wandel von Zechen- zu Erholungslandschaft.

Der Park lädt zum Entdecken ein. Die Kinder können die Verbindung von Natur, Wasser und Industriekultur auf spielerische Weise erleben.

Der Nordsternpark bietet eine konkrete Grundlage zur Analyse von Landschaftsplanung und Strukturwandel. Der Nordsternturm ermöglicht eine Diskussion über Industriearchitektur und Kunst im Raum.

Landschaftspark Duisburg-Nord

Ein stillgelegtes Hüttenwerk, das heute als multifunktionaler Park mit Freizeitangeboten und Kunstinstallationen genutzt wird.
Outdoor
Besonders geeignet für:
Sekundarstufe I

Highlights

Der „LaPaNo“ ist ein weltberühmtes Beispiel für die Umnutzung von Industriebrachen. Man kann klettern, tauchen, und die riesigen Anlagen zu Fuß erkunden. Die Lichtinstallationen von Jonathan Park machen das Gelände nachts zu einem Kunstwerk.
Umnutzung, Industrienatur, Landschaftsarchitektur.

Das Areal ist ein Abenteuerspielplatz. Die Kinder können bei Entdeckertouren die Kontraste zwischen der alten Industrie und der Natur sinnlich wahrnehmen.

Der Landschaftspark ist ein herausragendes Beispiel für Umnutzung und nachhaltige Stadtentwicklung. Er bietet eine hervorragende Kulisse für Fotoprojekte oder zur Analyse von Industrienatur und Landschaftsarchitektur.

Tippelsberg (Bochum)

Ein markanter Aussichtshügel mit Gipfelkreuz und einem weiten Rundblick über das Ruhrgebiet.
Outdoor
Besonders geeignet für:
Grundschule, Sekundarstufe I

Highlights

Der Tippelsberg ist eine der höchsten natürlichen Erhebungen in Bochum. Der Rundblick ermöglicht es, die Ausdehnung der Region zu erfassen und die vielen Zechen- und Haldenstandorte zu identifizieren.
Geografie, Topografie, Siedlungsstruktur, industrielle Prägung der Landschaft.

Der Tippelsberg ist ein ideales Ziel für einen kurzen Ausflug in die Natur. Kinder können hier lernen, sich zu orientieren und die Umgebung aus einer neuen Perspektive zu sehen.

Der Hügel bietet einen 360-Grad-Blick auf die Region und ermöglicht die Analyse von Topografie, Siedlungsstruktur und der industriellen Prägung der Landschaft. Schüler können die sichtbaren Zeugnisse der Industriekultur im städtischen Raum identifizieren und ihre Bedeutung diskutieren.

Mottbruchhalde (Gladbeck)

Eine charakteristische Halde mit einem Krater in der Mitte und einem 360-Grad-Blick über die Umgebung.
Outdoor
Besonders geeignet für:
Grundschule, Sekundarstufe I

Highlights

Die Mottbruchhalde ist ein Beispiel für eine gelungene Renaturierung. Sie ist ein beliebter Aussichtspunkt und Teil des Halden-Netzwerks, das heute als Naherholungsgebiet dient.
Landschaftsgestaltung, Rekultivierung, Industrienatur.

Der Aufstieg bietet eine gute Gelegenheit für Bewegung an der frischen Luft, während der 360-Grad-Blick die räumliche Orientierung trainiert und Neugier für die umliegende Landschaft weckt.

Die Halde ist ein exzellentes Fallbeispiel für Landschaftsgestaltung und Rekultivierung. Themen wie Industrienatur und die Nutzung der Anhöhe für alternative Energien (z. B. Windkraft) können hier anschaulich besprochen werden.

Tetraeder Bottrop (Halde Beckstraße)

Eine beeindruckende Stahlkonstruktion auf einer rekultivierten Halde, die als Aussichtsplattform und Kunstwerk dient.
Outdoor
Besonders geeignet für:
Sekundarstufe I

Highlights

Der Tetraeder ist das Wahrzeichen der Stadt Bottrop und weithin sichtbar. Die begehbare Skulptur bietet einen atemberaubenden Blick auf die umliegende Industrielandschaft und die Halden der Region.
Industriekunst, Stadtentwicklung, Landmarken.

Die beeindruckende Form des Tetraeders und die spektakuläre Aussicht sind für Kinder ein spannendes Erlebnis. Der Aufstieg ist eine kleine Herausforderung und fördert die Bewegung.

Der Tetraeder ist ein herausragendes Beispiel für Kunst im öffentlichen Raum und Industrie-Landmarken. Die Verbindung von Skulptur und Bergbaugeschichte lässt sich hier ideal besprechen und bietet eine konkrete Grundlage für Themen wie Strukturwandel und Stadtentwicklung.

Halde Schwerin (Castrop-Rauxel)

Der höchste Punkt in Castrop-Rauxel mit einer begehbaren Sonnenuhr.
Outdoor
Besonders geeignet für:
Grundschule, Sekundarstufe I

Highlights

Die Halde Schwerin bietet nicht nur eine hervorragende Aussicht, sondern auch ein Kunstwerk mit astronomischem Bezug. Der Weg zur Spitze ist leicht begehbar und eignet sich gut für eine kurze Wanderung.
Astronomie, Geografie, Kunst.

Die begehbare Sonnenuhr macht das Messen von Zeit und die Bewegung der Sonne erfahrbar. Der Aufstieg ist ein kurzes Naturerlebnis und der Gipfel bietet eine gute Aussicht.

Der Standort ist eine perfekte Schnittstelle zwischen Kunst, Geometrie und Astronomie. Die Sonnenuhr kann als praktisches Lernobjekt für das Verständnis von Zeitmessung und Himmelsmechanik dienen.

Halde Kissinger Höhe (Hamm)

Eine begehbare Halde in Hamm mit einem Lichtobjekt auf ihrer Spitze.
Outdoor
Besonders geeignet für:
Sekundarstufe I

Highlights

Die Halde bietet einen weiten Blick über die Stadt und die umliegende Landschaft. Das Kunstwerk „Kissing“ auf dem Gipfel, das Teil der Landmarkenkunst-Route ist, macht sie zu einem besonderen Ort.
Landschaftsarchitektur, Verbindung von Kunst und Industrie, neue städtische Identitäten.

Der Aufstieg bietet eine aktive Wanderung und der Ausblick vom Gipfel vermittelt ein Gefühl für die Größe und Weite der Landschaft. Das Lichtkunstwerk ist ein visuell ansprechendes Highlight.

Die Halde eignet sich zur Analyse von Landschaftsarchitektur und der Verbindung von Kunst und Industrie. Sie ist ein Beispiel dafür, wie Industriedenkmäler neue städtische Identitäten prägen können.

Halde Hoheward (Herten/Recklinghausen)

Die größte Haldenlandschaft Europas mit dem Horizontobservatorium und der Sonnenuhr.
Outdoor
Besonders geeignet für:
Grundschule, Sekundarstufe I

Highlights

Die Halde Hoheward bietet eine beeindruckende Aussicht auf das nördliche Ruhrgebiet. Sie ist ein herausragendes Beispiel für die Rekultivierung und macht die Themen Astronomie und Geometrie direkt erlebbar.
Astronomie, Geografie, Nutzung von Bergbaufolgelandschaften für naturwissenschaftliche/geologische Studien.

Die riesige Landschaft und der Blick über die Region sind faszinierend. Einfache Experimente mit den Schattenstäben der Sonnenuhr vermitteln grundlegende astronomische und geografische Konzepte.

Der Standort ist eine hervorragende Grundlage für naturwissenschaftliche Projekte (z.B. Vermessung, Geometrie, Astronomie). Die Diskussion über Regionalentwicklung und Nachhaltigkeit lässt sich hier praxisnah führen.

Halde Haniel (Bottrop)

Eine Aussichtshalde mit einem Kreuzweg und farbigen Stelen („Totems“) auf dem Gipfel.
Outdoor
Besonders geeignet für:
Sekundarstufe I

Highlights

Die Halde Haniel ist die höchste begehbare Halde im Ruhrgebiet. Der Kreuzweg aus alten Bahnschwellen und die Stelen des Künstlers Agustín Ibarrola sind vorhanden.
Kunst im öffentlichen Raum, Interpretation von Industrielandschaften.

Der Aufstieg ist ein sportliches Erlebnis. Die bunten Stelen auf dem Gipfel wecken die Neugier der Kinder und machen die Halde zu einem interessanten Ausflugsziel.

Die Halde Haniel ist ein ideales Beispiel, um die Interpretationsmöglichkeiten von Kunst im öffentlichen Raum zu diskutieren. Sie verknüpft die Themen Strukturwandel und Topografie in einem beeindruckenden Landschaftsraum.

Halde Rungenberg (Gelsenkirchen)

Eine große Halde mit dem Kunstwerk „Himmelsnah“ (Lichtkegel) auf dem Gipfel.
Outdoor
Besonders geeignet für:
Grundschule, Sekundarstufe I

Highlights

Die Halde Rungenberg ist ein prägnantes Element der Gelsenkirchener Landschaft. Die Lichtinstallation ist vorhanden.
Industriekultur, Kunst in der Landschaft, Landmarkenbildung.

Kinder können die Halde erkunden, die Natur beobachten und gleichzeitig die landschaftsprägende Wirkung der Berge aus Abraummaterialien begreifen.

Die Halde Rungenberg ist ein hervorragendes Objekt für eine Stadt- und Landschaftsanalyse. Das Kunstwerk „Himmelsnah“ bietet einen guten Anlass, um die Rolle von Landmarken und die Verbindung von Kunst und Industrie zu besprechen.

Halde Schurenbach (Essen)

Eine aufgeschüttete Halde aus Schwarzgestein, die wie ein Kunstwerk wirkt.
Outdoor
Besonders geeignet für:
Sekundarstufe I

Highlights

Die Halde ist ein Werk von Richard Serra und besteht aus schwarzer Schlacke. Die große Stahlstele auf dem Gipfel ist vorhanden.
Kunst, Industrielandschaft, Topografie.

Der Kontrast zwischen der schwarzen Schlacke und dem Grün der Landschaft ist ein visuelles Erlebnis. Kinder können die große Stele erklimmen und die Umgebung überblicken.

Die Halde Schurenbach ist ein unverwechselbares Kunstwerk von Richard Serra. Sie eignet sich hervorragend, um die Beziehung zwischen Kunst, Industrielandschaft und Topografie zu analysieren.

Halde Rheinpreußen (Moers)

Eine Halde mit der bekannten Landmarke „Das Geleucht“ von Otto Piene.
Outdoor
Besonders geeignet für:
Grundschule, Sekundarstufe I

Highlights

Das „Geleucht“ ist eine große, begehbare Grubenlampe, die nachts rot leuchtet.
Kunst im öffentlichen Raum, Symbolik, Denkmäler des Bergbaus.

Das „Geleucht“ ist eine eindrucksvolle Landmarke, die Kindern die Symbolik des Bergbaus spielerisch vermittelt. Der Aufstieg bietet Aussicht und Bewegung.

Hier können Schüler die Verbindung von Kunst, Geschichte und Symbolik analysieren. Das „Geleucht“ ist ein herausragendes Beispiel für die Erinnerungskultur des Bergbaus am Niederrhein.

Halde Großes Holz (Bergkamen)

Eine weitläufige Halde mit dem Lichtkunstwerk „Impuls“ und einem über 40 Kilometer langen Wegenetz.
Outdoor
Besonders geeignet für:
Grundschule, Sekundarstufe I

Highlights

Die Halde bietet Naturerlebnis und Kunst. Das Lichtkunstwerk von Maik und Dirk Löbbert ist vorhanden.
Kunst, Landschaftsarchitektur, Rekultivierung.

Die Halde bietet viel Platz für Naturerfahrung und Bewegung. Kinder können die Vielfalt der Landschaft beobachten und das Lichtkunstwerk entdecken.

Mit ihrem weiten Wegenetz und dem Kunstwerk „Impuls“ ist die Halde ideal für die Diskussion über Raumplanung und die Revitalisierung von Industriebrachen. Das Lichtkunstwerk kann als Anlass für ein interdisziplinäres Projekt dienen.

Halde Norddeutschland (Neukirchen-Vluyn)

Eine Halde mit der imposanten „Himmelstreppe“ und dem historischen Hallenhaus auf dem Gipfel.
Outdoor
Besonders geeignet für:
Grundschule, Sekundarstufe I

Highlights

Die „Himmelstreppe“ führt in 350 Stufen zur Spitze. Das Hallenhaus ist vorhanden.
Landschaftsarchitektur, Geschichte des Bergbaus, Wahrnehmung von Masse und Höhe.

Die Himmelstreppe ist eine spannende Herausforderung, die Kindern die Wahrnehmung von Masse und Höhe vermittelt. Der Aufstieg wird mit einer fantastischen Aussicht belohnt.

Der Standort eignet sich hervorragend für die Analyse von Landschaftsarchitektur und Regionalentwicklung. Der Weg und das historische Hallenhaus bieten eine Grundlage, um über die Geschichte des Bergbaus am Niederrhein zu sprechen.

Halde Pluto (Herne)

Eine Halde in Herne, die heute ein Naturschutzgebiet mit einem Aussichtsturm ist.
Outdoor
Besonders geeignet für:
Grundschule, Sekundarstufe I

Highlights

Die Halde Pluto zeigt, wie sich die Natur ehemalige Industrieflächen zurückerobert.
Biologie, Umweltbildung, Entstehung von Biotopen.

Hier können Kinder Pflanzen und Tiere entdecken, die sich die Halde zurückerobert haben. Der Standort ist ideal für eine naturkundliche Grundbildung in einem ungewöhnlichen Umfeld.

Die Halde Pluto ist ein konkretes Beispiel für Naturschutz und Biotopentwicklung in einem dicht besiedelten Raum. Hier lassen sich Nutzungskonflikte zwischen Industrie, Natur und Freizeit erörtern.

Halde Pattberg (Moers)

Eine weitläufige Halde im Landschaftspark NiederRhein mit verschiedenen Wegen, darunter die „Baumkreis-Route“.
Outdoor
Besonders geeignet für:
Grundschule, Sekundarstufe I

Highlights

Die Halde Pattberg bietet ein gutes Wegenetz für Wanderungen und Radtouren.
Landschaftsnutzung, Rekultivierung, Freizeit und Erholung.

Die Halde lädt zu einem ausgedehnten Spaziergang ein, auf dem Kinder die Vielfalt der Landschaft und die Bäume der „Baumkreis-Route“ entdecken können.

Die Halde Pattberg dient als Lernort für die Diskussion über Landschaftsnutzung und Rekultivierung. Das gute Wegenetz kann als Beispiel für die Infrastruktur von Freizeit und Erholung dienen.

Berger-Denkmal auf dem Hohenstein (Witten)

Ein historischer Aussichtsturm aus Ruhrsandstein von 1902 mit einem Panoramablick über das Ruhrtal.
Outdoor
Besonders geeignet für:
Grundschule, Sekundarstufe I

Highlights

Der Hohenstein ist ein beliebtes Ausflugsziel und bietet eine hervorragende Aussicht auf das Ruhrtal, das als „Wiege des Ruhrbergbaus“ gilt.
Frühgeschichte des Bergbaus, Geografie, Lage der ersten Stollen.

Vom Turm aus können Kinder das Ruhrtal überblicken und erfahren, warum es als die „Wiege des Ruhrbergbaus“ gilt. Es ist eine anschauliche Geschichtsstunde vor Ort.

Der Standort ist ideal, um die Frühindustrialisierung des Bergbaus zu verorten. Die topografische Lage der ersten Stollen im Tal lässt sich hier perfekt nachvollziehen.

Museumslandschaft Deilbachtal (Essen/Velbert)

Eine Kulturlandschaft mit historischen Anlagen wie dem Kupferhammer, einem Kutschenhaus und informativen Lehrpfaden.
Outdoor
Besonders geeignet für:
Grundschule, Sekundarstufe I

Highlights

Das Deilbachtal ist ein lebendiges Freilichtmuseum, das die Geschichte des Handwerks und der frühen Industrialisierung am Beispiel von Wasser- und Dampfkraft zeigt.
Industriearchäologie, Geschichte des Handwerks, Wasserkraft.

Kinder können hier die Elemente Wasser und Metall in ihrer ursprünglichen Bedeutung für das Handwerk erleben. Der Lehrpfad lädt zur Entdeckungstour ein.

Das Deilbachtal ist ein exzellentes Beispiel für Industriearchäologie. Schüler können die Bedeutung der Wasserkraft in der frühen Industrialisierung und die Geologie des Ruhrkarbons in diesem einzigartigen Tal studieren.

Herzkämper-Mulde-Weg (Sprockhövel)

Ein 9,5 km langer Bergbauwanderweg, der zu 17 historischen Bergbaustätten führt.
Outdoor
Besonders geeignet für:
Grundschule, Sekundarstufe I

Highlights

Der Weg ist ein herausragendes Beispiel für einen Lehrpfad im Freien.
Geschichte, Geografie, Spurensuche im Gelände.

Der Weg ermöglicht ein aktives Lernen an der frischen Luft. Auf kurzen Etappen können Kinder Stollen und Pingen entdecken und die Geschichte direkt im Gelände erfahren.

Der Wanderweg ist eine perfekte Exkursion, um die Montangeschichte „vor Ort“ zu analysieren. Er ermöglicht die Spurensuche und Quellenarbeit im Gelände und das Studium der Geologie von Steinkohleflözen.

Route der Industriekultur

Eine Themenroute durch die gesamte Industriekultur der Metropole Ruhr.
Indoor, Outdoor
Besonders geeignet für:
Grundschule, Sekundarstufe I

Highlights

Die Route der Industriekultur ist ein Netz aus 27 Ankerpunkten und über 400 Kilometern thematischer Wege.
Interdisziplinäres, projektorientiertes Lernen, Strukturwandel, Vergleich von Standorten.

Die Route bietet eine Fülle von vielfältigen, handlungsorientierten Lernorten. Ausgewählte Punkte können helfen, die regionale Identität zu verstehen und zu stärken.

Die Route ist ideal für interdisziplinäre Projekte über den Strukturwandel. Schüler können verschiedene Standorte vergleichen und die Vernetzung der Industriekultur verstehen.

Siedlung Dahlhauser Heide (Bochum)

Eine von Krupp erbaute, einheitlich gestaltete Arbeiterkolonie, die heute ein Wohngebiet ist.
Outdoor
Besonders geeignet für:
Sekundarstufe I

Highlights

Die Siedlung ist ein herausragendes Beispiel für die Wohnsozialpolitik der Zechenbetreiber.
Sozialgeschichte, Stadtgeografie, Wohnen in der Industrialisierung.

Bei einem Spaziergang können Kinder die Unterschiede zwischen dem Wohnen früher und heute erkennen. Kartenarbeit und das Lesen von Straßennamen werden spielerisch geübt.

Die Siedlung Dahlhauser Heide ist ein exzellentes Fallbeispiel für die Sozialgeschichte des Wohnens und die Unternehmenspolitik im Industriezeitalter. Sie verdeutlicht, wie der Städtebau die Gesellschaft formte.

Siedlung Gartenstadt Welheim (Bottrop)

Eine große Gartenstadtsiedlung für Bergleute der Zeche Vereinigte Welheim.
Outdoor
Besonders geeignet für:
Grundschule, Sekundarstufe I

Highlights

Welheim ist eine der größten und am besten erhaltenen Zechensiedlungen.
Architektur, Städtebau, soziale Fragen, Stadtplanung.

Der Spaziergang durch die grünen Straßen regt an, Architektur und Stadtplanung zu entdecken. Kinder können die Unterschiede zwischen den einzelnen Häusern und ihrer Begrünung feststellen.

Die Siedlung ist ein hervorragendes Anschauungsobjekt für die Gartenstadt-Idee und die Siedlungspolitik des frühen 20. Jahrhunderts. Sie ermöglicht die Diskussion über soziale Fragen und die Rolle der Stadtplanung.

Margarethenhöhe (Essen)

Die berühmte Gartenstadt, die auf eine Stiftung von Margarethe Krupp zurückgeht.
Outdoor
Besonders geeignet für:
Sekundarstufe I

Highlights

Die Margarethenhöhe ist ein herausragendes Beispiel für soziale Wohnungsbaupolitik des frühen 20. Jahrhunderts.
Sozialgeschichte, Denkmalpflege, Wohnsituation, soziale Struktur der Industrialisierung.

inder können die Siedlung bei einem Spaziergang erkunden und das Wohnen früher und heute vergleichen. Die einheitliche Architektur bietet Anknüpfungspunkte für die Orientierung im Quartier.

Die Margarethenhöhe ist ein einzigartiges Beispiel für die Sozialgeschichte der Industrialisierung und die Rolle von Stiftungen. Themen wie Denkmalpflege und die soziale Struktur lassen sich hier bestens diskutieren.

Siedlung Teutoburgia (Herne)

Eine vollständig erhaltene Gartenstadtsiedlung, die sich durch ihre hohe architektonische Vielfalt auszeichnet.
Outdoor
Besonders geeignet für:
Sekundarstufe I

Highlights

Die Siedlung Teutoburgia ist ein seltener Fall, in dem das Gesamtbild einer Bergarbeitersiedlung erhalten geblieben ist.
Städtebau, Architekturgeschichte, Bauweise.

Bei einem Spaziergang können Kinder die unterschiedlichen Architekturstile entdecken. Das Erkunden der Bauformen, Materialien und Straßennamen macht die Geschichte lebendig.

Die Siedlung Teutoburgia ist ein Lehrbuchbeispiel für Städtebau und Architekturgeschichte. Hier kann die soziale Funktion von Arbeitersiedlungen und ihre Bedeutung für die Gemeinschaft analysiert werden.

Siedlung Rheinpreußen (Duisburg)

Eine genossenschaftlich organisierte Gartenstadtsiedlung in Duisburg-Hochheide.
Outdoor
Besonders geeignet für:
Sekundarstufe I

Highlights

Die Siedlung ist ein frühes Beispiel für genossenschaftlichen Wohnungsbau und zeigt die Selbstorganisation der Bergarbeiter.
Gesellschaftslehre, Politik, Genossenschaft, Selbstverwaltung.

Der Spaziergang durch die Siedlung gibt einen guten Eindruck vom Leben und Wohnen früher. Kinder können die Bauweise vergleichen.

Die Siedlung Rheinpreußen ist ein einzigartiges Beispiel für das Genossenschaftsmodell und die Selbstverwaltung der Arbeiter. Sie bietet eine Grundlage für Diskussionen über politische und soziale Fragen in der Industrialisierung.

Alte Kolonie Eving (Dortmund)

Eine der ältesten Arbeitersiedlungen in Dortmund, erbaut für die Zeche Vereinigte Stein & Hardenberg.
Outdoor
Besonders geeignet für:
Sekundarstufe I

Highlights

Die Siedlung Eving, auch als „Kolonie“ bekannt, zeichnet sich durch ihre klare, rechtwinklige Anordnung aus.
Stadtgeografie, Sozialgeschichte, Migration, Arbeiterleben.

Kinder können die Siedlung als ein „Wohnzimmer der Vergangenheit“ erkunden. Das Lesen von Straßennamen und die Beobachtung der Bauformen machen die Geschichte des Viertels lebendig.

Die Siedlung Eving ist ein sehr gutes Anschauungsobjekt für die Sozialgeschichte des Arbeiterlebens und die Migrationsgeschichte im Ruhrgebiet. Die Stadtgeografie und die Wohnsozialpolitik der Zechen lassen sich hier gut nachvollziehen.

Siedlung Eisenheim (Oberhausen)

Die älteste Arbeitersiedlung im Ruhrgebiet, durch Bürgerbewegung gerettet.
Outdoor
Besonders geeignet für:
Sekundarstufe I

Highlights

Eisenheim ist ein Symbol für den Widerstand gegen den Strukturwandel. Die Rettung durch eine Bürgerinitiative ist historisch belegt.
Politik, Gesellschaft, Denkmalpflege, Bürgerbeteiligung.

Die Siedlung bietet einen anschaulichen Vergleich zwischen dem Wohnen damals und heute. Kinder können im Quartier das alltägliche Leben früher nachvollziehen.

Eisenheim ist ein eindrucksvolles Beispiel für Bürgerbeteiligung und Denkmalpflege. Die Geschichte des Widerstands gegen den Abriss macht soziale und politische Prozesse greifbar.

Zeche Ewald (Herten)

Ehemalige Zeche am Fuße der Halde Hoheward, heute Veranstaltungs- und Freizeitort.
Indoor, Outdoor
Besonders geeignet für:
Grundschule, Sekundarstufe I

Highlights

Die Zeche Ewald ist ein Knotenpunkt der Industriekultur im nördlichen Ruhrgebiet.
Strukturwandel, Revitalisierung, Umwandlung von Industriearealen.

Die Zeche Ewald ist ein guter Einstieg in die Haldenwelt, da sie sich am Fuße der Halde Hoheward befindet. Das übersichtliche Gelände und die kindgerechten Angebote machen den Besuch unkompliziert.

Die Zeche ist ein perfektes Beispiel für Revitalisierung und Strukturwandel. Die Umwandlung des Industrieareals in einen Kultur- und Freizeitort kann hier vor Ort analysiert werden.

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Meiler zur Herstellung von Holzkohle

Herstellung von Holzkohle

Die einzelnen Holzstücke werden zu einem kegelförmigen Haufen geschichtet und mit Erde und Rasen abgedeckt. So ein Haufen wird Meiler genannt. Nur durch kleine Öffnungen im Meiler gelangt Luft unter die Abdeckung.

Das Ziel ist es, möglichst nicht das Holz, sondern nur die aus dem erhitzten Holz entweichenden Gase zu verbrennen. An dem aufsteigenden Rauch kann der Köhler sehen, ob die Verkohlung gelungen ist. Dann verschließt er die Luftöffnungen, und der Meiler kühlt langsam wieder ab. Die Holzkohle ist fertig. Heute gibt es in manchen Waldgebieten Köhler, die dieses alte Verfahren vorführen.

Schlägel und Eisen wurden zum Symbol für den Bergbau. Schon im Mittelalter taucht das Zeichen in vielen Stadtwappen auf.

Auch heute noch sind Schlägel und Eisen in manchen Stadtwappen enthalten. So zum Beispiel in St. Andreasberg/Harz, wo Erz abgebaut wurde, oder in den Bergbaustädten Gelsenkirchen und Herne im Ruhrgebiet, St. Ingbert im Saarrevier oder Peißenberg in Bayern.
Auch auf Landkarten findet man das Symbol als Kennzeichnung für ein Bergwerk. Steht das Zeichen auf dem Kopf, zeigt es ein still­gelegtes Bergwerk an.

Skip ist das englische Wort für ein geschlossenes Förder­gefäß aus Stahl, das ungefähr 17 Meter hoch, 3,50 Meter lang und 2 Meter breit ist.

Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 70 km pro Stunde rasen zwei Skips über 30 Mal in der Stunde durch den Schacht von der Oberfläche zum Füllort und zurück – vollautomatisch.

Wenn der eine Skip unten ist, ist der andere oben.
So werden bis zu 1.000 Tonnen Kohle in der Stunde gefördert.

Benno Bergmann hat für euch aufgeschrieben, wie die Arbeit eines Bergmanns aussah. Außerdem hat er erzählt, wie ein Bergwerk funktioniert. Die Bergleute arbeiteten in drei Schichten rund um die Uhr. Das alles kannst du in den folgenden Kapiteln nachlesen.

Bereits im 13. Jahrhundert wurde nach der Steinkohle gegraben. Von 1957 bis 2018 gab es im Ruhrrevier 140 Bergwerke. An der Lippe wurde die Kohle bis in einer Tiefe von 1.500 Meter abgebaut. Am 21.12.2018 wurde mit Prosper Haniel feierlich das letzte Bergwerk in Deutschland geschlossen.