Leuchtendes Europa
Europa leuchtet besonders hell bei Nacht.
Auf einem Satellitenbild ist das gut zu erkennen.
Das zeigt, dass sehr viel Strom gebraucht wird.
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Stromerzeugung in Deutschland
Ein Teil des Stroms wird – das haben wir in den vorherigen Kapiteln erfahren – aus Steinkohle hergestellt. Doch ihr Anteil nimmt ab. Auch Braunkohle, Erdgas, Erdöl, und erneuerbare Energien wie Wasser, Wind und Sonne werden heute genutzt. Eine bunte Mischung, doch die ist wichtig. Falls die Lieferung aus einer Quelle mal Schwierigkeiten machen sollte, gibt es zum Glück noch die anderen Energiequellen.
Quelle: Umweltbundesamt, AG Energiebilanzen
Auf die Mischung kommt es also an. Dann ist unsere Stromversorgung gesichert. Und die Kohle spielt dabei auch in Zukunft eine Rolle. In der Vergangenheit ist der Stromverbrauch ständig gestiegen – in den letzten Jahren ist er aber wieder zurückgegangen. Das kann man an der Höhe der einzelnen Säulen erkennen.
Und noch etwas sieht man: Die erneuerbaren Energien mit Wind und Sonne spielen erst in der Gegenwart eine größere Rolle. Im April 2023 wurden die letzten Kernkraftwerke abgeschaltet. Und bis spätestens 2038 werden auch alle Kohlekraftwerke vom Netz gehen.
So ist es beschlossen. Diese Lücken in der Stromversorgung sollen durch die erneuerbaren Energien ausgeglichen werden. Wie ihr wisst, ist im Dezember 2018 die letzte Zeche in Deutschland stillgelegt worden, obwohl sie technisch auf dem neuesten Stand war und zu den modernsten der Welt zählte. Die Maschinentechnik und das Wissen der deutschen Bergleute ist aber weltweit noch gefragt. Das Wissen wird weiterhin an speziellen Hochschulen gelehrt, und junge Menschen aus aller Welt kommen zum Studium ins Ruhrgebiet. Auch die Studienfreundinnen und -freunde von Bianca kommen aus vielen verschiedenen Ländern. Denn in ihrer Heimat wird die Steinkohle abgebaut, die Deutschland heute zur Stromerzeugung braucht.