Ewigkeitsaufgabe Grundwasser
Eine andere Gefährdung des Grundwassers droht von oben. Auf einigen früheren Kokereistandorten kann es in der Vergangenheit zu Verunreinigungen des Bodens gekommen sein.
Über das Regenwasser, das im Boden versickert, können die Schadstoffe in das Grundwasser gelangen. Das ist eine echte Gefahr für unser Trinkwasser. Insgesamt gibt es über 90 Standorte in den Revieren, an denen ständig die Qualität des Grundwassers überprüft wird.
Altlastendeponie und Reinigungsanlage

Wenn Schadstoffe gefunden werden, wird die Oberfläche mit Folien und einer Bodenschicht abgedeckt. Das Regenwasser kann dort nicht mehr versickern. Jetzt kann das verschmutzte Grundwasser abgepumpt werden. In einer Anlage mit Aktivkohlefilter wird das Wasser gereinigt und in die Kanalisation eingeleitet. Auch das gehört zu den Ewigkeitsaufgaben des Bergbaus.
Das Grubenwasser darf nur bis zu einer ganz genau festgelegten Höhe ansteigen, damit es sich nicht mit dem Grundwasser mischt und dieses dann verunreinigt. Zwischen Grund- und Grubenwasser müssen 150 Meter Abstand bleiben.