Standorte der Grubenwasserhaltung in Deutschland



Die Grubenwasserhaltung ist eine gewaltige Aufgabe. Die Karten zeigen die Standorte der Wasserhaltung in den drei Revieren.
Im Ruhrgebiet werden an 13 ehemaligen Zechenstandorten pro Jahr 80 Mio. Kubikmeter (m3) Grubenwasser gehoben. Um sich die Menge besser vorstellen zu können: Das sind umgerechnet 125.000 Schwimmbecken, wie man sie aus vielen Hallenbädern mit 25 m Bahnen kennt. Aus dem Saarrevier kommen noch 20 Mio. m3 und aus dem Ibbenbürener Revier 10 Mio. m3 hinzu.
Das kann man nicht ewig machen. So ist in den Revieren ein kontrollierter Anstieg des Grubenwassers geplant. Spätestens im Jahr 2035 werden die Pumpen im Saarrevier und Ibbenbürener Revier abgeschaltet. Dann ist das Grubenwasser soweit angestiegen, dass es direkt in Flüsse eingeleitet werden kann.
Das Aachener Revier ist da schon etwas weiter. Das Revier ist bereits 1997 stillgelegt worden. Hier ist der Grubenwasseranstieg schon fast abgeschlossen. Über Entwässerungsstollen wird ein weiterer Anstieg des Grubenwassers verhindert.