Bianca Bergmann erklärt

Unsere Steinkohle

gestern – heute – morgen

Gefördert durch

Bianca Bergmann erklärt

Unsere Steinkohle

gestern – heute – morgen

Bildungsprojekt gefördert durch

Aus Kohle wird Wärme, Strom und Stahl

Ein Blick in die Grubenwarte

Alles, was unter Tage geschieht, wird über Tage überwacht. In der Grubenwarte sitzen die Mitarbeitenden vor Bildschirmen. Mit einem Blick können sie feststellen, ob die Maschinen arbeiten oder stillstehen. Maschinenschäden werden sofort angezeigt.

Hier können die aktuellen Fördermengen abgelesen, der Stand des Grubenwassers gemessen und die Zusammensetzung der Luft unter Tage überprüft werden. Die Frischluftzufuhr kann von hier genau so gesteuert werden wie die gesamte Stromversorgung und der Zugverkehr. Außerdem kann der Grubenwart per Sprechfunk jederzeit mit den Bergleuten vor Ort Kontakt aufnehmen, wenn es Probleme gibt.

Aber nicht nur die Kontrolle geschieht von oben, sogar die Maschinen wie der Walzenschräm­lader und die Förderbänder werden von über Tage gesteuert. Das macht die Arbeit für die Bergleute unter Tage ­leichter. Auf dem Weg zum Schacht passiert jeder Bergmann eine Zeitschranke. Dort wird seine Kennnummer erfasst. So weiß man in der Grubenwarte genau, wer sich gerade unter Tage befindet. Nach der Arbeit kommen die Bergleute wieder an der Zeitschranke vorbei und melden sich ab.

Aus Kohle wird Wärme, Strom und Stahl

Ein Blick in die Grubenwarte

Alles, was unter Tage geschieht, wird über Tage überwacht. In der Grubenwarte sitzen die Mitarbeitenden vor Bildschirmen. Mit einem Blick können sie feststellen, ob die Maschinen arbeiten oder stillstehen. Maschinenschäden werden sofort angezeigt.

Hier können die aktuellen Fördermengen abgelesen, der Stand des Grubenwassers gemessen und die Zusammensetzung der Luft unter Tage überprüft werden. Die Frischluftzufuhr kann von hier genau so gesteuert werden wie die gesamte Stromversorgung und der Zugverkehr. Außerdem kann der Grubenwart per Sprechfunk jederzeit mit den Bergleuten vor Ort Kontakt aufnehmen, wenn es Probleme gibt.

Aber nicht nur die Kontrolle geschieht von oben, sogar die Maschinen wie der Walzenschräm­lader und die Förderbänder werden von über Tage gesteuert. Das macht die Arbeit für die Bergleute unter Tage ­leichter. Auf dem Weg zum Schacht passiert jeder Bergmann eine Zeitschranke. Dort wird seine Kennnummer erfasst. So weiß man in der Grubenwarte genau, wer sich gerade unter Tage befindet. Nach der Arbeit kommen die Bergleute wieder an der Zeitschranke vorbei und melden sich ab.

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Meiler zur Herstellung von Holzkohle

Herstellung von Holzkohle

Die einzelnen Holzstücke werden zu einem kegelförmigen Haufen geschichtet und mit Erde und Rasen abgedeckt. So ein Haufen wird Meiler genannt. Nur durch kleine Öffnungen im Meiler gelangt Luft unter die Abdeckung.

Das Ziel ist es, möglichst nicht das Holz, sondern nur die aus dem erhitzten Holz entweichenden Gase zu verbrennen. An dem aufsteigenden Rauch kann der Köhler sehen, ob die Verkohlung gelungen ist. Dann verschließt er die Luftöffnungen, und der Meiler kühlt langsam wieder ab. Die Holzkohle ist fertig. Heute gibt es in manchen Waldgebieten Köhler, die dieses alte Verfahren vorführen.

Schlägel und Eisen wurden zum Symbol für den Bergbau. Schon im Mittelalter taucht das Zeichen in vielen Stadtwappen auf.

Auch heute noch sind Schlägel und Eisen in manchen Stadtwappen enthalten. So zum Beispiel in St. Andreasberg/Harz, wo Erz abgebaut wurde, oder in den Bergbaustädten Gelsenkirchen und Herne im Ruhrgebiet, St. Ingbert im Saarrevier oder Peißenberg in Bayern.
Auch auf Landkarten findet man das Symbol als Kennzeichnung für ein Bergwerk. Steht das Zeichen auf dem Kopf, zeigt es ein still­gelegtes Bergwerk an.

Skip ist das englische Wort für ein geschlossenes Förder­gefäß aus Stahl, das ungefähr 17 Meter hoch, 3,50 Meter lang und 2 Meter breit ist.

Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 70 km pro Stunde rasen zwei Skips über 30 Mal in der Stunde durch den Schacht von der Oberfläche zum Füllort und zurück – vollautomatisch.

Wenn der eine Skip unten ist, ist der andere oben.
So werden bis zu 1.000 Tonnen Kohle in der Stunde gefördert.

Benno Bergmann hat für euch aufgeschrieben, wie die Arbeit eines Bergmanns aussah. Außerdem hat er erzählt, wie ein Bergwerk funktioniert. Die Bergleute arbeiteten in drei Schichten rund um die Uhr. Das alles kannst du in den folgenden Kapiteln nachlesen.

Bereits im 13. Jahrhundert wurde nach der Steinkohle gegraben. Von 1957 bis 2018 gab es im Ruhrrevier 140 Bergwerke. An der Lippe wurde die Kohle bis in einer Tiefe von 1.500 Meter abgebaut. Am 21.12.2018 wurde mit Prosper Haniel feierlich das letzte Bergwerk in Deutschland geschlossen.